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Ländlicher Raum

Positionspapier der Arbeitsgemeinsschaft der Landjugendverbände Rheinland-Pfalz

 

Erklärtes Ziel der Landjugend ist es, sich im Interesse der JunglandwirtInnen und JungwinzerInnen für stabile politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen einzusetzen, aber auch im Interesse aller Jugendlicher für den Erhalt von Lebe- und Bleibeperspektive in den Ländlichen Räumen einzutreten.

Die Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände hat zu diesem Grundgedanken ihre Positionen für Rheinland-Pfalz erarbeitet; unsere Heimat braucht gute politische Rahmenbedingungen, um die Dörfer und Kleinstädte, mit starkem Bezug zu Land- und Forstwirtschaft, dauerhaft für die Menschen in den Ländlichen Räumen attraktiv zu halten.

Positionspapier

 

Reaktionen aus der Politik


Frau Ute Granold, MdB, schreibt:

Vielen Dank für Ihr gemeinsames Schreiben vom 4. Juli 2007, mit dem Sie mir das Positionspapier „Ländlicher Raum" der Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände übermittelt haben. Ebenfalls am 4. Juli hat die Koalition einen Antrag in den Bundestag eingebracht, der die Bundesregierung dazu auffordert, eine integrierte und ressortübergreifende Strategie zur Weiterentwicklung der ländlichen Räume zu entwickeln (Drs. 16/5956).

Den ländlichen Räumen kommt in Deutschland eine immense Bedeutung als Lebens- Wirtschafts- und Naturraum zu. Ungefähr 65 Prozent der Deutschen leben außerhalb von Großstädten. Von 3,5 Mio. Wirtschaftsbetrieben befindet sich der überwiegende Teil in Gemeinden und Mittelstädten in der Fläche.

Von der Bundesregierung erwartet die CDU/CSU-Bundestagsfraktion die politische Koordinierung für eine nationale Strategie zur Förderung und Entwicklung der ländlichen Räume. Gemeinsam mit den Bundesländern muss dazu ein sektor- und ressortübergreifender Politikansatz gewählt werden. Integrierte und bereichsübergreifende Konzepte, insbesondere die Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz" und die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" müssen zur Entwicklung der ländlichen Räume weiterentwickelt werden. Die Maßnahmen des Bundesverkehrswegeplanes für eine bessere verkehrliche Erschließung des ländlichen Raums gilt es zügig umzusetzen. Parallel dazu setzen sich CDU und CSU auch auf europäischer Ebene im Rahmen der Weiterentwicklung der bewährten EU-Förderpolitiken für die Stärkung der ländlichen Räume ein.

Ich werde die in Ihrem Positionspapier angesprochenen Aspekte – soweit sie noch nicht berücksichtigt sind - in die Diskussionen im Rahmen der weiteren Beratungen einfließen lassen. Sollten sich darüber hinaus noch weitere Fragen ergeben, werde ich gerne auf Ihr Angebot zurückkommen und mich mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Ute Granold MdB

 

Ralf Göbel, MdB, schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich danke Ihnen für die Übersendung Ihres Positionspapiers, in dem Sie viele interessante Aspekte für die Weiterentwicklung, aber auch Stabilisierung des ländlichen Raumes formulieren.

Ein besonderes Anliegen, das ich gerne weiter aufgreife, ist die Innenentwicklung der Dörfer in Rheinland-Pfalz. Hier besteht Handlungsbedarf auch auf der Ebene des Bundes. Wir brauchen gute bauplanungsrechtliche Instrumente, um einer Verödung der Dorfkerne entgegenzuwirken. In diesem Sinne habe ich die zuständigen Berichterstatter meiner Fraktion gebeten, sich dieser Thematik besonders anzunehmen.

Ich hoffe, dass das Positionspapier bei der Fortschreibung des LEP eine nachhaltige Berücksichtigung findet und werde meine Landtagskollegen bitten, die von Ihnen formulierten Positionen in der Debatte zu berücksichtigen.

Freundliche Grüße

Ralf Göbel MdB

 

Frau Christine Schneider, MdL, schreibt:

...

vielen dank für die Übersendung Ihres Positionspapiers zur Entwicklung und Stärkung des ländlichen Raumes.

Ich finde es bemerkenswert , dass sie sich nicht nur über die Zukunft der Landwirtschaft und des Weinbaus Gedanken gemacht haben, sondern den ländlichen Raum als Ganzes bewertet haben und Ideen zur Weiterentwicklung aufzeigen.

Wir hatten ja bereits bei der „Grünen Woche" in Berlin darüber nachgedacht, uns einmal ohne große Tagesordnung zusammen zu setzen. Vielleicht könnten wir dies ja in den nächsten Wochen einmal angehen.

Mit herzlichen Grüßen

Christine Schneider, MdL

 

Dr. Thomas Gebhart, MdL, schreibt:

...

Mit großem Gewinn und hohem Interesse habe ich Ihr Positionspapier gelesen und ich freue mich, dass sich die Landjugendverbände mit großem Engagement für die Entwicklung des Ländlichen Raumes einsetzen und eine gemeinsame Position der rheinland-pfälzischen Jugendverbände erarbeitet haben.

...

Gerne leite ich Ihnen in der Anlage das Positionspaier der CDU Farktion zum Thema "Ländlicher Raum" zu, das unsere Satndpunkte verdeutlicht und Wege aufzeigt, wie Ihrem Anliegen, den Ländlichen Raum für die Menschen dauerhaft attraktiv zu gestalten, entsprochen werden kann.

Den gesamten Brief kann man hier nachlesen.

 

Frau Schleicher-Rothmund, MdL, schreibt:

...

Ihr Postionspapier habe ich an die Arbeitskreise Landwirtschaft und Weinbau sowie Wirtschaft und Verkehr zur Beratung weitergeleitet.

Gerne kommen wir auf Ihr Angebot eines persönlichen Gesprächs zurück und schlagen Ihnen deshalb einen Termin mit dem Arbeitskreis Landwirtschaft und Weinbau der SPD-Landtagsfraktion nach der parlamentarischen Sommerpause vor.

...

Den gesamten Brief kann man hier nachlesen.

 

Frau Kohnle-Gros, MdL, schreibt:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Übersendung des Positionspapiers Ihrer Arbeitsgemeinschaft. Ich habe das Papier mit großem Interesse gelesen und finde darin genau das, was mich und uns im Landkreis Kusel beschäftigt.

Ob es die Verkehrsanbindung oder der schnelle Internet-Anschluss ist, Tourismus oder Angebote für Kinder, alte Menschen oder Kranke und Behinderte, ja die Familien insgesamt, wir aus den ländlichen Räumen müssen unsere Interessen vertreten. Es kann nicht sein, dass - wie es im LEP IV - anklingt, nur noch die Räume entwickelt werden, die sowieso schon gute Chancen haben.

Die CDU-Landtagsfraktion wird sich mit dem Papier noch ausführlich beschäftigen.

Mit freundlichen Grüßen aus der Westpfalz

Marlies Kohnle-Gros